DataStore
Prozessdaten aus Steuerungen und Sensoren erfassen, bewerten, visualisieren und exportieren. Läuft auf der Edge an der Maschine oder auf einem Server, ohne Cloud.
Was der DataStore tut
- Erfassen: OPC UA (Siemens Sinumerik), S7, IO-Link über die Sensorbrücke, Import aus Werkzeugüberwachungssystemen, Live-Abtastung angeschlossener Geräte
- Bereitstellen: Daten für eine lokale Cloud im Werk, ohne Weg nach außen
- Bewerten: Alarmgrenzen je Signal, Alarmbewertung, Aufbewahrungsregeln für Rohdaten und Verdichtungen
- Zeigen: frei gestaltbare Dashboards auf einer Leinwand, Zeitreihen, Zustände, Kennzahlen
- Weitergeben: Excel-Export, Schnittstellen für Grafana und eigene Auswertungen
Der Kern ist in Rust geschrieben, die Oberfläche in Vue, die Daten liegen in PostgreSQL. Die Software läuft als Docker-Dienst, auf der openXEdge ebenso wie auf einem Server im Werk.




Unter Ihrer Marke
Wie die Edge gibt es den DataStore je Kunde in eigenem Erscheinungsbild mit eigenem Handbuch. Ein Partner vertreibt ihn gebündelt mit seiner Werkzeugüberwachung. Ein Komponentenhersteller nutzt ihn als Manufacturing Server, der die Sensordaten seiner Edges über Monate zusammenführt.
Woher er kommt
Die erste Fassung entstand 2020 als Auswertewerkzeug in Kundenprojekten. Die heutige zweite Generation wurde 2025 und 2026 stark ausgebaut: Kundenportal, Live-Abtastung, Alarmbewertung, Handbuch je Marke. Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt DataPlan (Prüfplanung auf Basis von Maschinendaten, Machine-Learning-Modelle) fließen gerade ein.
Das Änderungsprotokoll ist für Kunden einsehbar; Handbuch und Downloads liegen im Kundenportal.